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Warum Ölfeuchtigkeit und Filter Delta P die Lebensdauer Ihres Schraubkompressors bestimmen
Neueste Unternehmensnachrichten über Warum Ölfeuchtigkeit und Filter Delta P die Lebensdauer Ihres Schraubkompressors bestimmen

Wenn Sie einen Schraubenkompressor in einer industriellen Kälte- oder Kühllageranlage betreiben, wissen Sie bereits, dass das Öl die Hauptarbeit leistet. Neben der Schmierung der Lager dichtet es die Spalte zwischen den Rotoren ab und absorbiert enorme Wärmemengen. Da dieses Öl jedoch ständig Kältemittel ausgesetzt ist, ist Ihre Kompressorwartungsroutine nur so stark wie Ihre Ölchemie.

Hier erfahren Sie, wie Sie die Warnzeichen erkennen, bevor ein kleines Ölproblem zu einem katastrophalen Systemausfall führt.

Die chemische Bedrohung: Wenn Wasser auf POE-Öl trifft

Wasser ist der ultimative stille Killer von synthetischen Schmierstoffen. Wenn Ihr System Polyolester (POE)-Öl verwendet, denken Sie daran, dass diese Öle stark hygroskopisch sind – das heißt, sie ziehen Feuchtigkeit aus der Luft wie ein Schwamm.

Sobald Ihr Wassergehalt über 50 ppm steigt (was wir streng nach ASTM D6304 Karl-Fischer-Titration messen), geht es schnell bergab:

Die Feuchtigkeit löst Hydrolyse aus, die die chemischen Bindungen des POE-Öls buchstäblich auseinanderreißt, um organische Säuren zu erzeugen. In einem hermetischen Kompressor beginnt dieser saure Schlamm, den schützenden Isolierlack auf Ihren Statorwicklungen anzugreifen. Das Endergebnis ist fast immer ein kostspieliger Motorausfall.

Deshalb ziehen wir eine harte Grenze bei einer Säurezahl (TAN) von 0,1 mg KOH/g. Alles darüber hinaus bedeutet, dass Ihr Öl kompromittiert ist und eine vollständige Systemspülung erforderlich ist.

Delta P beobachten: Zeitplanung für Filterwechsel

Der Schutz dieser hochpräzisen, 5:6 asymmetrischen Rotoren bedeutet, Metallspäne und Ablagerungen abzufangen, bevor sie die Rotoroberflächen zerkratzen können. Obwohl wir uns dafür auf 10-Mikron-Glasfaserfilter verlassen, können Sie sich nicht auf Ratenarbeit verlassen, um zu entscheiden, wann Sie diese wechseln müssen.

Beobachten Sie stattdessen den Differenzdruck Delta P über das Filtergehäuse.

Unter normalen, sauberen Betriebsbedingungen sollten Sie einen Druckabfall zwischen 0,03 MPa und 0,08 MPa sehen. Sobald dieser Wert jedoch 0,15 MPa erreicht, ist Ihr Filtermaterial verstopft. Wenn Sie diese Grenze ignorieren, öffnet sich das interne Bypassventil des Kompressors, um den Ölfluss zu den Lagern aufrechtzuerhalten. Der Haken? Es wird schmutziges, ungefiltertes Öl direkt auf Ihre Rotoren gepumpt.

Als Faustregel gilt: Tauschen Sie den Ölfilter immer nach den ersten 500 Betriebsstunden nach der Inbetriebnahme aus und halten Sie dann einen strengen Zeitplan von alle 3.000 bis 5.000 Betriebsstunden ein.

Haben Sie Öl- oder Druckprobleme?

Wenn Sie eine schnelle Ölverfärbung feststellen oder chronische Druckabfälle auftreten, kann unser Ingenieurteam Ihnen helfen.

Kontaktieren Sie uns, um unsere Filter-Crossover-Kataloge anzufordern oder ein präventives Ölanalysenprogramm für Ihre Anlage einzurichten.

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