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In der schweren industriellen Kältetechnik und in großen Kühlhäusern bildet der Schraubenverdichter das Herzstück des Wärmetauscherkreislaufs. Um die System-COP (Leistungszahl) zu maximieren, ist die Optimierung des volumetrischen Wirkungsgrads des Verdichters entscheidend. Diese Kennzahl, die das Verhältnis des tatsächlichen Ansaugvolumens zum theoretischen Hubraum darstellt, wird grundlegend durch die Geometrie des Rotorprofils und die Bearbeitungstoleranzen bestimmt.
Moderne industrielle Schraubenverdichter verwenden zunehmend ein asymmetrisches 5:6-Rotorprofil mit 5 Nocken am männlichen Rotor und 6 Nuten am weiblichen Rotor. Im Vergleich zu traditionellen symmetrischen Konfigurationen minimiert diese asymmetrische Geometrie den "Blow-by"-Leckweg (das Leckdreieck) zwischen den Hochdruck- und Niederdruckkammern während des Verdichtungszyklus erheblich.
Diese Reduzierung der internen Gasumlenkung erhöht direkt den volumetrischen Durchsatz pro Umdrehung. Infolgedessen behält das System auch bei anspruchsvollen Verdampfungstemperaturen von -45 °C bis -10 °C eine stabile volumetrische Effizienz bei.
Die Erzielung dieser Effizienzsteigerungen erfordert strenge Herstellungsstandards und hochwertige Materialien. Um eine Rotorverformung unter hohem Drehmoment und extremen Druckdifferenzen zu verhindern, werden Premium-Rotoren aus hochfestem 42CrMo-Schmiedestahl gefertigt.
Aus Sicht der vorbeugenden Wartung von Verdichtern verteilt das asymmetrische 5:6-Profil die mechanischen Lasten gleichmäßiger entlang der Rotor-Kontaktlinien. Diese gleichmäßige Verteilung reduziert die lokale Scherspannung auf das Schmieröl und minimiert den Verschleiß der Lagerbaugruppe.
Ausgestattet mit Hochleistungs-Wälzlagern mit einer $L_{10}$-Lagerlebensdauer von über 50.000 Stunden weisen diese Einheiten minimale Vibrationen auf. Die Vibrationspegel werden gemäß ISO 10816-Standards typischerweise unter 2,8 mm/s gehalten, was die Serviceintervalle des gesamten Systems drastisch verlängert.